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1. Jakobschaf Zuchtschau vom 5. September 2009


 

Elf  Züchter und 80 Jakobschafe fanden sich am Samstag bei der Familie Grädel in Huttwil ein. Sigrid Lückhoff, langjährige Züchterin aus Norddeutschland und André Meister, Schweizer Schafrichter und selbst auch Jakobschafbesitzer, erklärten den Züchtern an den einzelnen Tieren, was Standard gerecht ist oder nicht. Sehr viel Wert wurde auf die Beurteilung der Wolle gelegt. Das Jakobvlies ist beliebt bei HandspinnerInnen und sollte bei der Zucht nicht vernachlässigt werden.  Das Jakobschaf ist durch seine Färbung und Mehrhornigkeit einerseits sehr interessant, andererseits aber auch schwierig zu züchten. Geringe Fehler gelten als akzeptabel,  andere sind Zucht ausschließend, damit sie nicht weiter vererbt werden. Bei allen Schafen sind Fundament und Wollqualität sehr wichtig, bei den Widdern wird außerdem die Hornstellung strenger beurteilt als bei Auen. Werden bei einer 4-Horn Aue zusammengewachsene Hörner noch toleriert, wird ein Widder damit von der Zucht ausgeschlossen. 

 

Nach einem guten Mittagessen wurden noch die restlichen Schafe durchgeschaut. Die Halle hatte sich gut mit Besuchern gefüllt, die Stimmung war entspannt und die Züchter haben die Einschätzung der einzelnen Tiere sehr offen angenommen.  Damit jeder Züchter zu Hause nachvollziehen kann, was bei welchem Tier gut oder weniger gut ist, wurde für jedes Schaf ein dazu entworfenes Formular ausgefüllt.

 

Bei dieser Gelegenheit wechselten einige Lämmer auch den Besitzer. Die Nachfrage nach blutsfremden Widdern ist gross. Ein Anliegen an dem wir zusammen arbeiten müssen. Wer sich für dieses besondere Schaf interessiert, findet unter Links webseiten von verschiedenen  Züchtern. Zeitweise haben sie Lämmer zu verkaufen. Ganz herzlichen Dank an Sigrid und Jürgen Lückhoff, welche über 1100km vom Norden zu uns gefahren sind, um uns diese wunderschöne  Rasse näher zu bringen, an André Meister für seine grosse Hilfe und natürlich einen grossen Dank an die Familie Grädel für ihren unermüdlichen Einsatz und die Bewirtung. Sowie natürlich an alle Schafzüchter, die ihre Tiere zum Teil von weither mitgebracht hatten.  Dank Allen ist dieser Tag ein sehr schöner Erfolg geworden.   

Wer 2009 nicht dabei sein konnte, oder nächstes Jahr gerne wieder mit dabei sein möchte, darf sich das Datum vom 16. Oktober 2010 bereits vormerken.

 

Hier ein paar Bilder.


 

 

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