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Wer Schafe hält, muss über deren Bedürfnisse und Verhaltensweise Bescheid wissen!

 

  • Auf der Weide muss für alle Tiere ein trockener Unterstand zur Verfügung stehen. Er muss Schutz bieten vor Nässe und Wind.
  • Schatten von Unterstand oder Bäumen ist sehr wichtig, denn Jakobschafe lieben kalte Temperaturen mehr als heisse.
  • Die Tiere müssen mindestens 2x täglich Zugang zu frischem Wasser haben.
  • Gezielte Parasitenbekämpfung, d.h. entwurmen wenn nötig (Mittel gegen Darm-, Magen-, Lungenwürmer und Leberegel) nach z.B. Kot-Untersuchung und Bekämpfung der Aussenparasiten, wenn angezeigt.
  • Klauen schneiden, je nach Bodenbeschaffenheit, 2−5mal pro Jahr.
  • Mindestens eine Wollschur pro Jahr, idealerweise früh im Frühjahr. Frisch geschorene Schafe sind vor extremer Witterung zu schützen (z.B. starke Sonneneinstrahlung, Dauerregen, Frost). Die Schur sollte zeitlich so erfolgen, dass diese an die Witterungsverhältnisse angepasst ist.

Wer mehr als 10 Schafe hält, muss einen Sachkundenachweis vorlegen können. Davon befreit sind ausgebildete Landwirte.

 

Kurse zur Schafhaltung und -pflege werden regelmässig von z.B. ProSpecieRara und dem Beratungs- und Gesundheitsdienst für Kleinwiederkäuer BGK angeboten (siehe Kurse/Anlässe).

 

Ab 1. September 2018 gelten neue Anforderungen für das Halten von Schafen

Die zehnjährige Übergangsfrist für die neuen Anforderungen zur Haltung von Schafen und Ziegen läuft am 31. August 2018 ab. Deshalb lohnt es sich, bereits jetzt zu überlegen, wie Ställe und Buchten eingerichtet und belegt werden sollen, damit die Tierschutzverordnung ab September 2018 eingehalten werden kann.

Schafe halten

 

Klauenpflege beim Schaf

 

 

 

 

 

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