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Haltende von Klauentieren müssen ein Verzeichnis der vorhandenen Tiere führen! 

Es ist eine Bestandsliste (Tierverzeichnis) zu führen und alle Ein-/Abgänge unverzüglich darin

ein- bzw. auszutragen. Diese Vorschriften gelten auch für Hobbybetriebe! 

Weiter gilt seit Inkrafttreten der Tierarzneimittelverordnung die obligatorische Aufzeichnungs- und Buchführungspflicht für fast alle Tierarzneimittel die bei Nutztieren angewendet werden.

Aufgrund der Nachweis- und Aufbewahrungspflicht von 3 Jahren ist es wichtig, dass das

Behandlungsjournal korrekt ausgefüllt und zusammen mit den Tier- und Bestandslisten aufbewahrt wird! 

Behandlungsjournal


Tiere markieren

Doppelkennzeichnung von Schafen, geboren ab dem 1. Januar 2020: 

  • - 1 konventionelle Ohrmarke und
    - 1 elektronische Ohrmarke

Nachmarkierung von Schafen, geboren vor dem 1. Januar 2020:
Schafe, geboren vor dem 1. Januar 2020 müssen bis am 31. Dezember 2022 mit einer elektronischen Ohrmarke nachmarkiert werden. Verlassen die Tiere die Tierhaltung vor dem 31. Dezember 2022, müssen sie vor dem Verstellen nachmarkiert werden.

Nachmarkierung von Schafen ist ab sofort möglich

Bestehende Ohrmarken am Lager beim Tierhalter können weiterhin verwendet werden. Da die Tiere heute nur mit einer Ohrmarke versehen sind, müssen sie mit einer zweiten Ohrmarke nachmarkiert werden. Die entsprechende zusätzliche (elektronische) Ohrmarke kann seit dem 16. August 2019 in der TVD unter www.agate.ch bestellt werden

Es können keine Ohrmarken zurückgesendet werden.    


Registrieren des Betriebes bei der TVD

Sie sind Neuzüchter und haben noch keine TVD-Betriebs-Nummer?

Im untenstehenden Link finden Sie die für Ihren Kanton zuständigen Stellen.

Bitte informieren Sie sich dort, wie Sie zu Ihrer Betriebsnummer kommen und wie Sie Ihre TVD-Betriebs-Nummer beantragen können.

Kontakte der kantonalen Ämter 

 


Schafe scheren

Schafe müssen gemäss Tierschutzbestimmungen mindestens einmal im Jahr geschoren werden. Idealerweise geschieht das im Frühjahr, wenn die Temperaturen wieder steigen, denn die Schafschur stellt auch für ausgewachsene Schafe zu jeder Zeit einen Klimaschock dar. Schafe sind nach der Schur empfindlich gegen Kälte und Sonneneinstrahlung, so dass auf einen geeigneten Witterungsschutz geachtet werden muss. Bei Schafen, die dauernd im Freien gehalten werden, muss die Schur so erfolgen, dass die Dicke des Vlieses an die Witterungsverhältnisse angepasst ist.

Werden Schafe über den Winter eingestallt, müssen sie auch im Herbst geschoren werden, da sie sonst im warmen Stall schwitzen. 


Schafe halten

Wer Schafe hält, muss über deren Bedürfnisse und Verhaltensweise Bescheid wissen!

Die Tierhaltenden sind verantwortlich dafür, dass Tierschutzvorschriften eingehalten werden und die Tiere gesund bleiben.

Wer mehr als 10 Schafe oder Ziegen, jedoch weniger als 10 Grossvieheinheiten hält, aber keine landwirtschaftliche Ausbildung absolviert hat, muss einen Sachkundenachweis vorlegen. Personen, die am 1. September 2008 bereits als Haustierhalter oder Haustierhalterin erfasst waren, müssen die  Ausbildung nicht nachholen. Der Beratungs- und Gesundheitsdienst für Kleinwiederkäuer BKG bietet regelmässig Kurse zur Erlangung des Sachkundenachweises an.

 

Es gelten die Vorschriften des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV:

https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/tierschutz/nutztierhaltung/schafe.html 


Tiertransporte

Die Vereinigung der Schweizer Kantonstierärztinnen und Kantonstierärzte (VSKT) hat unter Mitwirkung des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) und des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) eine Vollzugshilfe für Tiertransporte erstellt.  Tiertransport Vorschriften

 


Grossraubtierpräsenz aus der Sicht der Schafhaltung

Eine Publikation des Schweizerischen Schafzuchtverbandes SSZV über die Problematik der Grossraubtierpräsenz in der Schweiz. 

 

Die Problematik aus der Sicht der Schafhaltung


 

 

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